Exkursion Staatsgalerie Stuttgart
Gemeinsamer Bericht Exkursion Staatsgalerie Stuttgart
Noah Ebert
Nach unserer Ankunft am Hauptbahnhof Stuttgart genossen wir erstmal einen Stadtspaziergang. Hierbei konnte uns Herr Waibel einiges über die Architektur der Gebäude erzählen, sowie deren Ursprung: den Klassizismus. Der Besuch der Staatsgalerie war jedoch das Highlight unserer Kunstexkursion. Die verschiedenen Räume und Abteile des Gebäudes führten einen durch komplett unterschiedliche Welten. Von den mystischen Ölmalereien von Edward Burne-Jones über den „ Messkasten“ der berühmten Rebecca Horn bis hin zur Kunst der Moderne war alles vertreten. Besonders deutlich wurden durch diese Aufteilung die Unterschiede, nicht nur verschiedener Künstler, sondern auch der jeweiligen Epochen. Nach diesem spannenden und interessanten Besuch haben wir uns noch in Kleingruppen auf den Weg gemacht, um diese eindrucksvolle Stadt selbstständig zu erkunden. Auf dem Heimweg waren wir nach dem aufschlussreichen Tag trotzdem alle müde und froh, wieder zuhause zu sein.
Noemi Herrmann
Für unsere Kunstexkursion machten wir uns gegen 8 Uhr auf den Weg nach Stuttgart. Nach einem morgendlichen Stadtspaziergang, bei dem Herr Waibel uns viel über die Stuttgarter Architektur im Zusammenhang mit dem Klassizismus erzählte, gingen wir in die Stuttgarter Staatsgalerie. Dort beschäftigten wir uns selbstständig mit den Kunstwerken. Ein von Herr Waibel erstellter KI-Assistent gab uns dabei, wenn nötig, Denkanstöße oder Arbeitsaufträge. Nachdem wir sowohl historische Kunstwerke als auch zeitgenössische Kunst angeschaut hatten, ging es für uns in die Innenstadt, um uns zu stärken und ein bisschen in der Stadt zu bummeln.
Hannah Lehnert
Kunstkurs-Exkursion Stuttgart –Staatsgalerie und Architektur im Blick.
Am frühen Donnerstagmorgen traf sich der Kunstleistungskurs, ebenso wie der Basiskurs, am Crailsheimer Bahnhof. Von dort aus sollte es auf Exkursion nach Stuttgart gehen. Im Zug gingen einige schon der freien Aufgabenstellung nach, Skizzen von Menschen, Gegenständen und Umgebungen anzufertigen. Ein dabei häufig gewähltes Motiv hierfür stellten Mitschülerinnen und Mitschüler dar. Angekommen in Stuttgart, begab sich die Gruppe in Richtung Schlossgarten. Durch den Bahnhoftunnel, durch die Königsgasse, bis sie am Ziel angelangt waren. Neben dem Schlossgarten betrachteten die Jugendlichen die Stuttgarter Architektur, die verschiedenen Baustile und die dazu verwendeten Materialien. Dabei erfuhren sie, dass der vorherrschende Stil „ Klassizismus“ genannt wird und dass dieser Formen aus vielen verschiedenen Kunstepochen vereint. Nach dieser Erkenntnis ging es weiter, den Schlossgarten durchquerend, kurzer Stopp, um ein Gruppenfoto zu schießen, vorbei an unterschiedlichen Rundplastiken, durch die Unterführung, bis hin zur Staatsgalerie. In der Staatsgalerie schaute sich jeder individuell die Ausstellung an, fertigte Skizzen an und ließ die Werke auf sich wirken. Nach einiger Zeit gab es eine kurze Reflexionsrunde, in der die Eindrücke geteilt wurden, bevor es weiter in die zweite Ausstellung „ THIS IS TOMORROW“ ging. In dieser Ausstellung wurden deutlich modernere und abstrahiertere Werke zur Schau gestellt, wie beispielsweise ein Werk von Rebecca Horn. Auch hier hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, sich selbstständig umzuschauen und ihr Skizzenbuch zu füllen. Als auch dies getan war, gab es freie Zeit, um sich in der Stadt zu bewegen, etwas zu essen oder sich weiterhin die Ausstellungen anzuschauen. Schließlich führte der Weg die Gruppe zurück zum Bahnhof und von dort aus zurück nach Crailsheim, wo die Exkursion beendet war.
Paulina Meiser
Unsere Exkursion begann mit dem kurzen Stadtspaziergang zur Staatsgalerie. Auf dem Weg dorthin sind wir durch einen sehr schönen Park gelaufen. Uns wurde viel zu den Materialien der bestimmten Gebäude erzählt. Angekommen in der Staatsgalerie durften wir uns frei in der Ausstellung umsehen und dabei eigene Notizen und Skizzen machen, die uns zum Nachdenken anregten. Deutlich wurde die zeitabhängige Veränderung der Kunst. Für mich war das Werk von Rebecca Horn von großer Bedeutung, da wir es im Unterricht ausführlich behandelt haben. Nachdem wir jeden Raum und die Bilder betrachtet haben, ging es für uns in kleinen Gruppen los in die Stadt. Wir durften unsere freie Zeit selbst gestalten und trafen uns um 14:45 Uhr gesammelt am Bahnhof, um den Rückweg anzutreten. Insgesamt war es eine sehr gelungene Exkursion.
Lukas Schilder
Unsere Exkursion begann nach einem aufregenden Zugfahrt-Abenteuer mit einem morgendlichen Spaziergang durch einen schönen Park. Das Ziel war die Staatsgalerie, aber auch schon auf dem Weg konnten wir viel über verschiedene Baustile und Materialwahl lernen. Als wir angekommen waren, hatten wir erstmal etwas Zeit, die beiden Ausstellungen auf uns wirken zu lassen. Nebenbei haben wir ein kleines Heft ausgefüllt, was die Ausfahrt sehr Interaktiv gemacht hat. Anschließend haben wir die Ergebnisse in der Gruppe besprochen und hatten noch etwas Freizeit. Daraufhin sind wir wieder nach Hause gefahren und haben uns an den schönen Tag erinnert.
Luisa Immel
Nach unserer Ankunft in Stuttgart haben wir erst die Stadt etwas erkundet. Auf dem Weg ins Museum durch den Stadtpark konnte man viel über den Baustil (typischer Klassizismus) und die Baumaterialien vieler Gebäude (Muschelkalk, Sandstein, …) lernen. Das Museumsgebäude der Staatsgalerie war jedoch sehr modern gestaltet mit vielen bunten, kräftigen Farben, Mustern und Materialien. Wir haben insgesamt zwei Ausstellungen besucht. Während der Ausstellung haben wir unsere Eindrücke in unserem Arbeitsheft festgehalten und ausgetauscht, Bilder und Werke Skizziert und die Kunstwerke an den Gedanken unseres Schwerpunktthemas „Körper im Kontext“ analysiert. Meine Lieblingswerke waren jedoch Landschaftsbilder von Monet. Zum Schluss hatten wir noch etwas Freizeit in der Innenstadt, die uns die Möglichkeit bot, dort noch etwas zu essen und einzukaufen.
Maja Mögel
Insgesamt war es eine sehr schöne und lehrreiche Exkursion, und wir hatten alle viel Spaß. In der Staatsgalerie Stuttgart haben wir uns auf eine magische Reise in die Welt der Kunst begeben, die in der Vergangenheit begann und bis hin zur Gegenwart in der Ausstellung „This is Tomorrow“ reichte. In der temporären Ausstellung treffen Technik, wie zum Beispiel Neon-LED-Leuchten, auf Ölgemälde mit modernen Motiven, aber ein besonderer Blickfang bei dieser Ausstellung war die „Putzfrau“ von Duane Hanson, eine lebendig wirkende Wachsfigur, auf dem Boden sitzend mit einem Putzeimer, die den Betrachter so in ihren Bann zog, dass man dachte, sie könnte jeden Moment aus ihrer Starre entspringen. Neben der modernen Auffassung der Kunst von „morgen“ begegneten uns auch Klassiker von Pablo Picasso und Claude Monet, was besonders beeindruckend war, mal echte Gemälde direkt vor sich zu sehen und ihre Aura zu spüren.
Carina Nicolita
Unsere Kunstexkursion nach Stuttgart war sehr interessant und abwechslungsreich. In der Staatsgalerie haben wir uns Kunstwerke aus dem 14. Jahrhundert bis hin zum 21. Jahrhundert angeschaut. Dabei wurden wir mit vielen Bunten Farben, faszinierenden Techniken und musikalischen Elementen konfrontiert. Auf dem Weg haben wir uns mit der Architektur der Gebäude sowie mit ihren Materialien beschäftigt. Zum Abschluss durften wir in kleineren Gruppen selbstständig die wunderschöne Stadt erkunden.
Sinja Weigel
Schon auf dem Weg zum Kunstmuseum haben wir die Architektur der umliegenden Häuser sowie der Oper und des Schlosses betrachtet und uns auf den bevorstehenden Museumsbesuch gefreut. Zunächst besichtigten wir die Sammlung der Staatsgalerie, wobei wir keine klassische Führung erhielten, sondern die Gemälde eigenständig erkunden konnten. Mithilfe einer speziellen KI erfuhren wir mehr über die Kunstwerke und wurden selbst kreativ, indem wir beispielsweise Details oder ganze Gemälde skizzierten. Nach einer kurzen Nachbesprechung bildete die temporäre Ausstellung „This is Tomorrow“ einen deutlichen Kontrast zur vorherigen Sammlung, da sie wesentlich expressiver, lebendiger und farbenfroher gestaltet war. Besonders beeindruckend war das Originalwerk von Rebecca Horn, und insgesamt ermöglichten uns die beiden sehr unterschiedlichen Ausstellungen einen spannenden Einblick in den Wandel der Kunst im Laufe der Zeit.
Auszüge aus den Skizzenheften: „Persönliche Wahrnehmungsaufträge“
In Stuttgart angekommen, empfängt die Reisenden zunächst die steinerne Grammatik des öffentlichen Raums. Der Weg führt vom Bahnhof durch die Unterführung, vorbei an der Königsstraße und hinein in den Schlossgarten. Unter der fachkundigen Vermittlung von Herrn Waibel offenbart sich die Architektur der Stadt als ein lesbares Skript. Der Stuttgarter Klassizismus – geformt aus kühlem Muschelkalk und warmem Sandstein – erzählt von dem ewigen Versuch der Moderne, sich an der Ordnung der Antike zu spiegeln. Man versteht plötzlich, dass Architektur nie bloß Funktion ist, sondern stets verfestigter Zeitgeist. Doch der radikale Kontrast lässt nicht lange auf sich warten: Als die Gruppe die Neue Staatsgalerie erreicht, bricht das Postmoderne in das klassizistische Kontinuum ein. Die leuchtenden, kräftigen Farben, die kühnen Glasfronten und die spielerische Materialvielfalt des Gebäudeensembles fordern die Sehgewohnheiten heraus. Der Raum selbst wird hier zum Exponat.
Beim Betreten der Ausstellungsräume entfaltet sich ein historisches Panorama, das vom 14. Jahrhundert bis tief in unsere Gegenwart reicht. Die Begegnung mit der Kunst geschieht nicht als passive Konsumtion, sondern als aktiver Dialog. Ausgerüstet mit Skizzenbüchern und einem dialogischen KI-Assistenten – der eher als philosophischer Sparringspartner denn als digitaler Erklärbär fungiert – bewegen sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig durch die Säle. Hier verweilt der Blick bei den mystischen Ölgemälden von Edward Burne-Jones, dort bei der impressionistischen Lichtauflösung eines Claude Monet oder der kubistischen Formzerlegung Pablo Picassos. Das Leitmotiv „Körper im Kontext“ wird im Angesicht der Originale unmittelbar erfahrbar. Es ist die Aura des Echten, die unverkennbare Präsenz des Pigments auf der Leinwand, die keine digitale Reproduktion jemals zu ersetzen vermag.
Der radikalste Bruch vollzieht sich schließlich beim Übergang in die temporäre Ausstellung „This is Tomorrow“. Hier dominiert nicht die stille Andacht des historischen Museums, sondern das Expressive, das Dynamische und das Mechanische. Neonröhren treffen auf abstrakte Malerei, während die Kunst den zweidimensionalen Rahmen verlässt und direkt in den Raum greift. Besonders zwei Positionen brennen sich in das Gedächtnis der Exkursion ein: Einerseits Rebecca Horns mechanische Poesie in Form ihres Messkastens, der die vielschichtige Verflechtung von Subjekt, Apparatur und Raumzeit anschaulich macht. Andererseits Duane Hansons „Putzfrau“ – eine täuschend echte Wachsfigur, die lebensgroß auf dem Galerieboden sitzt und eine beinahe unheimliche Immersion erzeugt. Man stutzt, hält inne und fragt sich unwillkürlich, wo eigentlich die Grenze zwischen Kunstwerk, Alltagsrealität und dem eigenen sozialen Gewissen verläuft.
Nach einer gemeinsamen Reflexionsrunde und der wohlverdienten freien Zeit in den Straßen der Innenstadt löst sich die Gruppe langsam aus der ästhetischen Verdichtung des Tages. Auf der Heimfahrt im Zug herrscht eine gelöste, erfreuliche Müdigkeit. Was bleibt von einem solchen Tag? Es ist nicht nur das faktenbasierte Wissen über Baustile oder kunsthistorische Epochen. Es ist vor allem die Erkenntnis, dass Kunst kein totes Archiv der Vergangenheit darstellt, sondern ein wacher Spiegel unserer Gegenwart ist. Wer gelernt hat, ein Bild von Monet, eine Skulptur von Rebecca Horn oder die Fassade eines Bauwerks differenziert zu lesen, kehrt mit einem geschärften Blick in seinen eigenen Alltag zurück.
Dokumentation & Verantwortung
Entstehung: Alle Texte und Bilder sind in einem gemeinsamen Prozess und Erleben entstanden. Verantwortlich für Inhalt und Form: Leistungs- und Basiskurs Kunst unter der Leitung des Kunstlehrers O. Waibel.
























































































